Wir erstreben einen vielschichtigen Dialog der urbanen Musikszenen und Kulturen zwischen La Habana und Köln. Um eine langfristige und produktive Verlinkung und Kooperation sicherstellen zu können, ist es uns besonders wichtig, einen starken Fokus auf die kulturelle Verständigung beider Städte zu setzen.

 

Die Sensibilisierung für den jeweils anderen kulturellen Background, die kollektive und individuelle Identität und die damit verknüpfte Auseinan-dersetzung mit den sich voneinander unterscheidenden künstlerischen Schaffensprozessen der Szenen-mitglieder ist dabei eine unserer Maximen.

Dies verspricht die Etablierung einer langfristigen Kooperation und den regen Austausch beider Städte. Die daraus resultierenden internationalen Beziehungen und die Zusammenarbeit deutscher und kubanischer Künstler*innen ermöglichen die Entstehung eines Netzwerks, das in dieser Form noch nicht existiert.


Der Austausch und die Zusammenarbeit kulturell unterschiedlich geprägter Künstler*innen soll die musi-kalische und kulturelle Diversität  stärken. Damit werden neue Impulse für die allgemeine Bereicherung und die Vielfalt des urbanen Musiklebens in beiden Städten gesetzt. Unsere Projektarbeit lenkt die Aufmerksamkeit auf kreative und individuelle Musiker*innen, deren Arbeitsfokus in erster Linie als alternatives Werkzeug zur gesellschaftlichen Positionierung fungiert. Im Rahmen des Austausches kom-men Künstler*innen zusammen, interagieren in einem neuen „Spielraum“, lassen sich von Unbekanntem inspirieren und erzielen gemeinsam genreübergreifende Ergebnisse.

 

Wir sehen unsere Aufgabe im Rahmen der Projektarbeit jedoch nicht nur im rein kulturellen Bereich. Ein großer Bestandteil unserer Ideologie ist auch das gemeinsame soziale Handeln. Kommunikation auf Augenhöhe – unabhängig von Nationalität und Religionszugehörigkeit, sozialem Status und kulturellem Background – ist ein notwendiger Baustein für das Erreichen eines fruchtbaren, sozialen Miteinanders.